Internationale Pfadfinderbewegung: Unterschied zwischen den Versionen

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== Jugend, Schule ==
 
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Robert Stephenson Smyth Baden-Powell, 1. Baron Baden-Powell wurde am 22.2.1857 in London geboren. In seinen frühen Kindheit besuchte "Bi Pi" oft den Hyde-Park und zeichnete dort genaue Karten. Mit 8 Jahren besuchte er schon die Armenvirtel am Londoner "East-End", er identifizierte die Kleidung als Erkennungszeichen der Armen. Sowohl an der Armut als auch an dem Erkennungsmerkmal wollte er in seinem Leben etwas ändern.
 
Robert Stephenson Smyth Baden-Powell, 1. Baron Baden-Powell wurde am 22.2.1857 in London geboren. In seinen frühen Kindheit besuchte "Bi Pi" oft den Hyde-Park und zeichnete dort genaue Karten. Mit 8 Jahren besuchte er schon die Armenvirtel am Londoner "East-End", er identifizierte die Kleidung als Erkennungszeichen der Armen. Sowohl an der Armut als auch an dem Erkennungsmerkmal wollte er in seinem Leben etwas ändern.

Aktuelle Version vom 3. August 2019, 13:16 Uhr

Überschrift

Jugend, Schule

Robert Stephenson Smyth Baden-Powell, 1. Baron Baden-Powell wurde am 22.2.1857 in London geboren. In seinen frühen Kindheit besuchte "Bi Pi" oft den Hyde-Park und zeichnete dort genaue Karten. Mit 8 Jahren besuchte er schon die Armenvirtel am Londoner "East-End", er identifizierte die Kleidung als Erkennungszeichen der Armen. Sowohl an der Armut als auch an dem Erkennungsmerkmal wollte er in seinem Leben etwas ändern. In seiner Schulzeit verbrachte er viel Zeit in der Natur und Zeltete am Wochenende oft mit seinen Freunden dort. Er war ein durchschnittlicher Schüler`, allerdings ein guter Schauspieler und Torwart. [1] Nach der Schule bestand er die Aufnahmeprüfung der Oxfort Universität nicht und ging zum Militär.

Militärzeit

Anfänge beim Militär

Baden Powell wurde nach Indien versetzt. Dort konnte er den Urwald erforschen und wilde Tiere beobachten. Zu beginn beteiligte er sich noch an den Saufgelagen, der anderen Offiziere, nachdem er sich betrunken in den Fuß geschossen haben soll, fing er an Theater und andere alternatives Programm zu organisieren. Desweiteren kritisierte er die Arroganz der Britischen Besatzung in der die Inder als "unterentwickelte Inder" behandelt wurden. Er lernte Hindi und unternahm auch in Indien Streifzüge. Als Offizier führte er auch Kleingruppen (5-8) ein um die Verantwortung zu fördern. Als er ein Schlachtfeld einer großen Niederlage der Briten in Afghanistan kartografieren sollten und er die toten Menschen sah, kamen ihm erste Zweifel am Krieg. Aufgrund seine besonderen Fähigkeiten wurde er Ausbilder bei den Spähern (Scouts).

Aus Militärischen Gründen wurde Baden Powell mit seinem Regiment nach Südafrika versetzt, wo viele seine Lehrbücher kannten. Dort wurde er als Kundschafter eingesetzt.

Nachdem er zwischenzeitlich kurz in England war besiegte er einen Zulukönig mit 2000 Kämpfern in dem ihn ausfindig machte und festnahm und damit einen Kampf verhinderte.

Nach aufenhalten in Malta, dem Balkan und England wurde er wieder nach Afrika versetzt, genauer gesagt in das Matabele-Land. Dort löste er wieder einen Militärischen Konflikt in dem er den Gegnerischen Anführer gefangen nahm.

Zweiter Burenkrieg

Baden Powell musste die Stadt Mafeking mit 2000 Kämpfern, solange gegen 9000 Belagerer halten bis genug Verstärkung eingetroffen war. Er schaffte es mit Hilfe der Bevölkerung und auch mit Jugendlichen als Melder, die Stadt 217 Tage zu halten. In dem letzten Postsack aus Mafeking war das Buchmanustrik von "Aids for Scouting". Das halten der Stadt machte Baden Powell zu einem Kriegsheld und sein Militärhandbuch auch bei der Bevölkerung beliebt.

1903 kehrte er entgültig nach England zurück. Baden Powell war überrascht über die Beliebtheit seines Lehrbuches zur Militärischen Ausbildung. Er erkannte das Potential seiner Methoden und fing an eine Lehrbuch für Jugendliche zu schreiben.

Entstehung der Pfadfinderidee

Überschrift

1907 war das erste Pfadfinderlager auf Brownsea Island. Woran 22 Jungen aus unterschiedliche Schichten der Gesellschaft teilnahmen, die alle die gleiche Kleidung trugen. Es dauerte 10 Tage. Dieses Lager wird heute als Gründung der Pfadfinderbewegung angesehen.

Nach dem Lager Veröffentlichung von "Scouting for Boys". In dem Buch nannte Baden Powell den Ritter St. Georg als Schutzpatron der Pfadfinder. Pfadfinder sollten sich stets Ritterlich verhalten, anderen helfen und die Umwelt erhalten.

Pfadfinderbewegung

Das erste große Pfadfindertreffen fand 1909 mit mehr als 11.000 Teilnehmern im Crystal Palace in London statt. Baden-Powell war überrascht, als er dort auch Mädchen traf, die sich als Pfadfinderinnen bezeichneten, da sich sein Erziehungskonzept nur an Jungen richtete. Für die Mädchen wurden deshalb 1910 die Girl Guides (Pfadfinderinnen; in den USA Girl Scouts) gegründet, die von seiner Schwester Agnes Baden-Powell geleitet wurden. 1912 übernahm Olave Baden-Powell, Baden-Powells Frau, diese Aufgabe. Da sich bald auch Jungen unter 12 Jahren den Pfadfindergruppen anschließen wollten, wurde 1914 für sie die Wölflingsarbeit eingeführt, deren Arbeitsformen sich stärker am Spiel orientieren. Für die älter werdenden Pfadfinder wurde 1919 als dritte Altersstufe die Roverarbeit entwickelt, deren Kern der Dienst an der Gemeinschaft ist. Im selben Jahr schenkte William De Bois Maclaren das Gelände von Gilwell Park der Boy Scouts Association, das diese als Ausbildungszentrum für Pfadfinderführer nutzte. Bereits sechs Wochen nach der Übergabe fand dort der erste Woodbadgekurs für Leiter statt. 1920 wurde in London für die männlichen Pfadfinder das Boy Scouts International Bureau gegründet, in dem die Pfadfinderverbände weltweit zusammenarbeiteten und das später seinen Namen in World Organization of the Scout Movement (WOSM) änderte. Für die internationale Zusammenarbeit zwischen den Pfadfinderinnen war bereits 1919 der International Council entstanden, aus dem 1928 die World Association of Girl Guides and Girl Scouts (WAGGGS) hervorging. 1941 starb Baden-Powell mit fast 84 Jahren in Nyeri in Kenia. In seinem letzten Brief hinterließ er der Pfadfinderbewegung ihren bis heute wohl wichtigsten Satz: „Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt.“ Seine Frau Olave, seit 1932 Chief Guide of the World, starb 1977.

Kontrollfragen

  1. Wie heißt der Gründer der Pfadfinder?
  2. Wie heißt das Pfadfinderbuch?
  3. Aus welchem Land kommen Pfadfinder ursprünglich?
  4. Welchen Beruf hatte der Gründer der Pfadfinder?
  5. Wann wurden die Pfadfinder gegründet? (Erste Pfadfinderlager) ?
  6. In welchem Land war BP hauptsächlich im Dienst?
  7. Auf welchem Buch basiert die Weltweite Pfadfinderbewegung?
  8. Nenne eine Eigenschaft die jeder Pfadfinder haben soll.
  9. Nenne den Pfadfindergruß.
  10. Nenne den Pfadfinderwahlspruch

Quellen und Weiterführende Links

Heimabende